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Das Alpaka (Lama pacos)

Was macht man mit Alpakas? Viele unkundige Menschen werden sich wohl diese Frage stellen. Dabei ist ihr Einsatzgebiet überaus beeindruckend. Angefangen vom Freizeittier zum anerkannten Nutztier in der Landwirtschaft (§51 BeWG) bis zum Einsatz in der tierunterstützenten Therapie von behinderten und suchtkranken Menschen.

Lamas und Alpakas


Das ansprechende Wesen der Lamas und Alpakas begeistert immer mehr Menschen. Es ist der Umgang mit den Tieren, der dem Halter viel Freude bereitet.

Wer sich einmal mit den Tieren beschäftigt hat, stellt schnell fest, wie aufmerksam und lernfähig sie sind und welche Faszination von ihnen ausgeht.

Nutz- und Hobbytiere

Sie werden gehalten als Nutz- und Hobbytiere. Alpakas sind Schwielensohler und aufgrund ihres Freßverhaltens bodenschonende Landschaftspfleger. Als Nutztier findet das Alpaka folgende Verwendung:

  • Sie können hervorragend in der tiergestützten Therapie von behinderten und suchtkranken Menschen eingesetzt werden.
  • Sie finden Verwendung als Packtiere bei Trekkingtouren oder Expeditionen. Vor allem in Südamerika werden die Alpakas als zuverlässige Träger verwendet.
  • Sie liefern wertvolle und sehr hochwertige Wolle, die in der Industrie sehr begehrt ist. Praktisch sind keine negativen Fasereigenschaften bekannt (allergietauglich).
  • Wenn eine Schlachtung nötig ist, dann liefern die Tiere ein fett- und cholesterinarmes Fleisch.
Was man noch wissen sollte: Alpakas sind sehr soziale Tiere. Daher sollte man nie ein Tier ganz allein halten. Junge Alpakahengste müssen artgerecht erzogen werden, um eine Fehlprägung zu vermeiden. Alpakas dürfen auch von Privatleuten gehalten werden. Allerdings setzt die richtige Haltung und Zucht auch einiges an Fachwissen voraus. Welches sich aber in kurzer Zeit aneignen läßt.

 
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